Der Weg zu ALLAH
 
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Bart ist Plicht! Rasieren ist haram!
Bart ist Plicht! Rasieren ist haram!



Die Botschaft des Quran, dass Allah über Seinen Gesandten Muhammed (sallallahu aleyhi vesellem) verkünden ließ, ist beständig bis zum Jüngsten Tag. Die Scharia ändert sich nicht aufgrund Ort, Zeit oder Leute. Anordnungen bleiben Anordnungen, Verbote bleiben Verbote und Erlaubtes bleibt Erlaubtes. Das alle Propheten, und mit ihnen die Gläubigen, das Bartwachsen sehr wichtig nahmen, erkennt man an der Ay'a „...er sagt: o Sohn meiner Mutter, greife nicht nach meinem Bart, noch nach meinen Kopf“ (Sure 20: 94). Nach dem islamischen Verständnis ist die Verpflichtung zum Barttragen keine neue Verordnung die der Prophet Muhammed (sallallahu aleyhi vesellem) verkündete, sondern eine Bestätigung der früheren Propheten. Da die Propheten auch jeweils als Vorbild für ihr Volk dienten, war das Barttragen auch ein Verpflichtung für die früheren Um mäh.



So ist bekannt dass:

Nuh einen schönen Bart hatte,
Ibrahim einen weißen Bart hatte,
Ishak wenig Bart hatte,
Yakup seinem Vater Ishak im Barttragen ähnelte,
Isa einen schwarzen Bart trug
Muhammed hatte einen großen und üppigen Bart. Als er starb waren auf seinem
Kopf und in seinem Bart nicht einmal zwanzig weiße Haare.
(Allahs Frieden und Segen auf Seine Propheten)



Im Quran findet man keinen Beleg für das Barttragen. Doch wie bekannt ist, erläutern, erklären, ergänzen oder ersetzen einige Hadithe den Quran. So wird von einigen Sahaba überliefert:

Abu Huraira (radiallahuan) überlieferte, dass der Gesandte Allahs (sallallahu aleyhi vesellem) sagte: Zur Fitrah gehören fünf Dinge: die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kürzen des Schnurrbartes, das Wachsen lassen des Bartes, das Benutzen des Miswak.
(Muslim)

Ibn Umar Khattab (radiallahuan) überliefert, dass der Gesandte Allahs (sallallahu aleyhi vesellem) sagte: Unterscheidet euch von den Muschrikin, lasst den Bart wachsen und schneidet den Schnurrbart kurz. (Tirmidhi)

Abu Huraira (radiallahuan) überliefert, dass der Gesandte Allahs (sallallahu aleyhi vesellem) sagte: Schneidet den Schnurrbart kurz, lasst den Bart wachsen und unterscheidet euch von den Nichtmuslimen.
(Muslim)

Ibn Abi Schaybah überlieferte von Cabir (radiallahuan an) dass er sagte: Er wurde uns (von Muhammed (sallallahu aleyhi vesellem)) befohlen, dass wir die Bärte wachsen lassen und die Schnurrbärte kürzen sollen. (Musannaf von Schaybah)

Von ibn Abi Schaybah wird Überliefert, dass einest ein Mucusi (Feueranbeter) zum Gesandten (sallallahu aleyhi vesellem) mit rasiertem Bart und langem Schnurrbart kam. Da fragte ihn der Gesandte Allahs (sallallahu aleyhi vesellem) Weshalb er so seinen Schnurrbart wachsen lasse? Der Macusi sagte: Dies ist unser Glauben! Worauf der Gesandte sagte: in unserem Din muss man den Schnurrbart kürzen und den Bart wachsen lassen.
(Musannaf von Schaybah)

Diese sind die klarsten Hadithe die sich mit dem Bartwachsen befassen.

Über die Anordnung des Propheten heißt es im Quran:

...so mögen sich die, die sich seinen Befehlen widersetzen (die des Propheten) (davor) hüten, dass sie nicht Drangsal befalle oder eine schmerzliche Strafe treffe.

(Sure 24:63)

...und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, dass sie – wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit beschlossen haben – eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit treffen. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundiger Weise irre. (Sure 33:36)

[color]..noch spricht er aus Begierde. Vielmehr ist es reine Wahy, die (ihm) eingegeben wird. [/color]
(Sure 53:3-4)

Allah Selber sagt uns, dass wir auch der Sunna folge zu leisten haben.

Im Muwatta von Imam Malik heißt es: Aufgrund dieses Hadith ist es verboten, den Bart zu rasieren und zu stutzen, so wie es andere Glaubensgemeinschaften machen. Von Ibn Abbas wird überliefert dass der Gesandte Muhammed (sallallahu aleyhi vesellem) seinen Schnurrbart kürzte und erwähnte dabei, dies war die Praxis vom Propheten Ibrahim (aleyhi selam).

Abu Bakr (radiallahuan) sagte in seiner Funktion als Kalif: Es gibt nichts, was der Gesandte (sallallahu aleyhi vesellem) getan hat, und ich ihm nicht in dieser (Handlung) gefolgt bin. Denn ich fürchtete mich, wenn ich etwas von seiner (sallallahu aleyhi vesellem) Praxis ausgelassen hätte, dass ich vom rechten Weg abgekommen wäre.

Von den ersten vier Kalifen wissen wir dass Abu Bakr und Umar (radiallahuanhum) einen dichten Bart hatten. Uthman hatte einen sehr lange Bart und Ali (radiallahuan anhum) hatten einen üppigen Bart, welcher den Raum zwischen Gesicht und Schultern beiderseits bedeckte.

Gerade in der heutigen Zeit muss man eingestehen, dass die Bartrasur eine Nachahmung der Nichtmuslime ist und somit eine Abweichung von den Anweisungen des Gesandten. Jene, die das Nachahmung der Nichtmuslime praktizieren, sündigen. Gerade das Rasieren des Bartes ist eine äußerliche Nachahmung, bei der der Muslim öffentlich bekundet, sich nicht an die Anweisungen des Propheten Muhammed zu halten. Was wiederum den Anschein erweckt, das der Muslim sich lieber zu den Nichtmuslimen hingezogen fühlt, als zu den Mumin.

Wenn ein Muslim der früheren Zeit gedemütigt werden sollte, so veranlasste der Qadi (Richter), das dem Mann der Bart abrasiert, auf ein Maultier gesetzt und durch die Straßen geführt wurde.

Imam Ghzali sagte in seinem Werk „Ihya ulumid-Din“: Mit dem Bart unterscheiden sich die Männer von den Frauen. Mit dem Rasieren des Bartes werden die Frauen nachgeahmt, deren Bartlosigkeit im Gesicht eine typische Eigenschaft ist. Im Barte gibt es bestimmte Vorteile und Nutzen für die Leute. Er ist die Zierde des männlichen Gesichtes und der Grund, weswegen die Leute ihm gegenüber Respekt erweisen. Allah lässt durch verschiedene Wege den Mumin Wissen zu kommen. Eine Art der Wissensübermittlung geschieht über den Bart. Wer Wissen demnach Wissen von Allah haben möchte, der lasse den Bart über eine Faustlänge wachsen. Allah der Erhabene sagt: ...und ER gestaltet euch und machte eure Gestalt schön...(Sure 64:3). Allah hat den Manne mit den Bart Ausgezeichnet. Wer nun sein Bart abrasiert, der ist mit Allahs Schöpfung nicht einverstanden.

Alle vier Meshab stimmen darüber ein, dass man den Bart nicht abrasieren darf. Ebenfalls besteht Einigkeit darin, dass man erst dann den Bart kürzen darf, wenn man ihn mit seiner Faust voll umgreifen kann.

In einer Überlieferung über Umar Khattab heißt es, das er bei der Hadsch und bei der Umrah sein Bart kürzte, was über die Faustlänge herausragte.

Als Imam Ahmad über das kürzen des Bartes gefragt wurde sagte er: Ibn Umar nahm vom Barte, was über seine Faustlänge hinausragte.

Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt. (Sure 33:21)

Es gibt zwei Arten von Vorbildern: Ein schönes und ein hässliches!

Das schöne Vorbild ist das Folgen des Gesandten Allahs (sallallahu aleyhi vesellem) auf dem Weg, wie Allah es von ihn verlangte auf dem Streben Allahs Wohlgefallen zu erlangen. Ein hässliches Vorbild ist, dass man sich dem Gesandten Allahs widersetzt, andere folgt und dadurch meint, Allahs Wohlgefallen zu erlangen.

Wa alaikum asalam
 
   
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Der Glaube  
  Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek)  
Wissen  
  Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek)  
Die Gebetswaschung (WuduŽ)  
  Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek)  
Die rituelle Waschung (Ghusl)  
  `AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027]  
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