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Das Feiern des Geburtstages des Propheten

Das Feiern des Geburtstages des Propheten 

Bismilah Arahman Arahim 
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

Lob sei Allah, der für uns den Islam vollkommnet hat, seine Gnade auf uns vollendet und uns den Islam als Religion ausgewählt hat. Allahs Segen und Friede seien auf seinem Diener und Apostel, der die Menschen aufgerufen hat, seinem Herrn (Allah) zu gehorchen und sie vor Übertriebenheit warnte. Möge Allah seine Nachkommenschaft und die, die ihn bis zum jüngsten Tage des jüngsten Gerichts folgen, segnen.
Ich nahm den auf der ersten Seite veröffentlichten Artikel der wöchentlichen Zeitschrift (Edarat) von Kampur, der Industriestadt von Utter Pradesh in Indien, zur Kenntnis.
Dieser Artikel beinhaltet eine indirekte Kampagne gegen das Königreich Saudi Arabien, seine Zugehörigkeit zum islamischen Glaubensbekenntnis (Überzeugung) und seinen Widerstand gegen die Bid’aa (Neuerung) im Islam. 
Der Autor behauptet, dass das Glaubensbekenntnis der Salaf (die ersten Anhänger des Islams), das vorn Saudischen Königreich gehalten wird, nicht mit der Sunnah übereinstimmt.
Mit dieser Behauptung versucht der Autor eine Spaltung zwischen Ahl-Sunnah zu schaffen und die Neuerungen und den Aberglauben zu unterstützen. Ohne Zweifel ist diese Haltung furchtbar und gefährlich. Sie richtet ein Verbrechen im Islam an, breitet Neuerungen aus und führt zu einer Abweichung von der Wahrheit.
Darüber hinaus konzentriert sich der Artikel ganz eindeutig auf das Feiern vom Geburtstag des Propheten Muhammad (salla Allahu alaihi wassalam) und benutzt dieses als Ausrede, um das Glaubensbekenntnis vom Königreich und dessen Vorschrift zu diskutieren. Und somit halte ich es für wichtig die Menschen über dieses Thema aufzuklären.


Mit Hilfe Allahs sage ich:
Es ist nicht erlaubt den Geburtstag des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) oder irgendeiner anderen Person zu feiern. In Wirklichkeit soll dies gestoppt werden, weil es eine Bid’aa (Neuerung) im Islam ist.
Der Gesandte Allahs (salla Allahu alaihi wa salam) hat weder seinen Geburtstag gefeiert, noch hat er anderen Personen befohlen, für ihn oder für irgendeinen, der vor ihm gestorben ist, Geburtstage zu feiern. Der Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) hat auch nicht verordnet, den Geburtstag seiner Töchter. Frauen oder irgendeines Verwandten von ihm zu feiern. Keiner von den Khulafa (Kalifen), den Gefährten oder den Tabi’inn (Nachfolgern) haben den Geburtstag des Propheten gefeiert. Dies hat auch keiner von den Ulamma (muslimischen Gelehrten) in den ersten Jahrhunderten gemacht. Sie kannten sich in der Sunnah des Propheten (salla Allahu alaihi wassalam) besser aus, liebten den Propheten mehr als die, die danach gekommen sind und folgten der Schari’a (islamisches Gesetz). Wenn das Feiern vom Geburtstag des Propheten (salla Allahu alaihi wassalam) eine gute Tat wäre, hätten sie es getan. Allah hat den Islam vollendet und hat uns ausreichende Mittel gegeben, ihm zu dienen. Deshalb sind wir verpflichtet zu folgen, nicht zu erneuern. Es ist uns verboten, eine Neuerung im Islam einzuführen. Das ist der Weg der Ahl-Sunnah wa al-Djama’a (Gemeinschaft der Gefährten des Propheten und die ihnen auf dem geraden Weg folgen). Es ist vom Propheten überliefert worden, dass er gesagt hat:

„Wer im Islam etwas Neues einführt, was nicht vom Islam ist, wird nicht akzeptiert.“ [AI-Bukhari und Muslim] 

Laut Muslims Überlieferung:

„Wer etwas tut, was nicht vom Islam ist, wird nicht akzeptierte“ [Muslim] 

Zu einer anderen Gelegenheit sagte der Prophet:

“Ihr müsst an meiner Sunnah und der Sunnah der Khulafa sehr festhalten. Seid von jeder Neuerung fern, jede Neuerung ist ein Irrtum und jeder Irrtum führt zum Höllenfeuer.“ [Bukhari]

Der Prophet pflegte im Freitaggebet zu sagen:

„Die beste Rede ist die Rede Allahs und die beste Leitung ist die Leitung vom Propheten Muhammad und die schlimmste Sache ist die Neuerung und jede Neuerung ist ein Irrtum und jeder Irrtum führt zum Höllenfeuer“ [Bukhari]

Infolgedessen enthalten diese Überlieferungen eine strenge Warnung vor Neuerungen und der Abweichung vom geraden Weg.
Der Prophet (salla Allal,a alaihi wassalam) warnte die Muslime vor der Anziehungskraft der Neuerungen und vor ihren schlechten Konsequenzen. Es gibt viele Hadithe (Aussagen des Propheten), die diese Warnungen enthalten. Allah der Allmächtige sagte im Qur'an:

„Und was Euch der Gesandte gibt, dass nehmt, und was er Euch verwehrt, darauf verzichtet.“ [Sure 59 (Al-1laschr):7]

„Darum mögen sich die Hüten, die sich seinem Gebot widersetzen, dass sie nicht eine schwere Prüfung trifft oder dass ihnen nicht schmerzliche Strafe zuteil wird.“[Sure an-nur - 63]

„Ihr habt fürwahr im Gesandten Allahs ein vortreffliches Vorbild für den, der auf Allah hofft und auf den Jüngsten Tag und häufig Allahs gedenkt.“ [Sure AI-Ahzab - 21]

“Die Vorhut (des Islam), - die Ersten von den ausgewanderten - und den Helfern und jene, die ihnen folgen in guten Werken, an denen hat Allah Wohlgefallen und sie an Ihm, und Er hat für sie Gärten bereitet, durch die Ströme fließen. Dort werden sie ewig weilen. Das ist die höchste Glückseligkeit.“ [Sure At-Tauba - 100]

Und Allah, der Allmächtige sagte:

„Heute habe Ich Euren Glauben für Euch vervollkommnet und Meine Gnade an Euch vollendet und Euch den Islam zum Glauben erwählt.“[SureAI-Maida - 3]

Diese Verse zeigen entscheidend, dass Allah den Islam für diese muslimische Ummah (Gemeinschaft) vervollkommnet und seine Gnade vollendet hat.

Vor dem Tod des Propheten Allahs hat er die vollendete Botschaft von Sagen und Taten vollständig übermittelt. Er hat also betont, dass jede Sache die von Menschen erfunden und im Islam eingeführt wird, eine Bid’aa (Neuerung) ist und nicht akzeptiert wird . Auch wenn diese Tat gut und positiv scheint, wird sie nicht akzeptiert. Es steht fest, dass die Gefährten des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) und die rechtleitenden Nachfolger, die nach ihnen kamen, vor der Bid’aa (Neuerung) warnten und auf das, was Allah verboten hat, achteten. lm Gegenteil zu den Feinden Allahs wie manche Juden und Christen, die zu der Religion etwas Neues hinzugefügt haben und Dinge einführten, die nicht von Allah erlaubt waren.
Des weiteren sind Neuerungen im Islam unerwünscht, sogar untersagt Neuerungen einzuführen, ist nicht nur eine Sünde, sondern widerspricht dem folgenden Vers 

„Heute habe Ich Euren Glauben für Euch vervollkommnet und Meine Gnade an Euch vollendet und Euch den Islam zum Glauben erwählt.“ [Sure AI-Maida -  3]

und den Hadithen, die vor Neuerung warnen.
Wenn man den Geburtstag des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) feiert, will man damit sagen, dass Allah den Islam für diese Ummah nicht vervollkommnet hat und, dass der Prophet seine Botschaft nicht vollständig mitgeteilt hat. Überdies will man sagen, dass die Verpflichtung noch nicht bekannt ist. Das ist das, was man beabsichtigt, wenn man die Neuerungen im Islam verbreitet und denkt, damit etwas Gutes getan zu haben.

Sicherlich ist es eine große Gefahr und gleichbedeutend damit, dass man Allah und den Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) kritisiert: Während der Allmächtige seine Gnade vollendet hat und der Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) die Botschaft öffentlich mitteilte und die Ummah alle Wege, die ins Paradies führen und die uns in die Hölle bringen, zeigte.
Laut dem Hadith, den Abd-Allah Ibn Amr Ibn al-Ass (radija Allah anhu (möge Allah ihn, gnädig sein)) überlieferte, sagte der Prophet:

„Allah ta’ala (Allmächtige) hat jeden Propheten verpflichtet sein Volk auf den geraden Weg zu leiten, den Allah ihm gezeigt hat und vor den schlechten Sachen zu warnen, die Allah ihm gezeigt hat.“ [Muslim]

Es ist bekannt, dass unser Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) der Beste aller Propheten ist, der Letzte und Perfekteste von allen hinsichtlich seiner Botschaftsmitteilung und Beratung.
Wenn der Milad (Geburtstag) ein gutes Ereignis im Islam wäre, hätte der Prophet es uns mitgeteilt. Er hätte dies auch während er lebte, selbst gefeiert oder seine Gefährten hätten es getan.
Da dies nicht geschah, ist es sehr klar geworden, dass der Milad für den Islam unwichtig ist. Im Gegenteil, er ist eine von den oben erwähnten Neuerungen, vor denen der Prophet gewarnt hat. Viele Gelehrte haben das Feiern vom Milad nicht nur abgelehnt, sondern in Hinsicht auf die oben genannten Gründe davor gewarnt.

Laut der Vorschrift der islamischen Schari’a müssen alle Angelegenheiten zwischen den Muslimen hinsichtlich der Gesetzgebung, Verpflichtung und Streitigkeiten zum Qur’an und der Sunnah seines Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) zurückgeführt werden. Dazu sagt Allah:

„O die Ihr glaubt! Gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und den Verantwortlichen unter Euch. Und wenn Ihr über etwas Streit geratet, dann bringt es vor Allah und dem Gesandten, sofern Ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist am besten und die
schönste (Art der Vorgehens) Auslegung.“ [Sure An-Nisa - 59]

Der Allmächtige Allah sagt:

„Über was auch immer Ihr uneins seid, die Entscheidung darüber liegt bei Allah“ [Sure AI-Schura - 10]

Führen wir diese Aussage zum Buch Allahs zurück, stellen wir fest, dass es uns verordnet ist, Allahs Gesandten (salla Allahu alaihi wa salam) zu folgen. Allah warnt uns vor allem, was der Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) uns verbot. Daraus folgt, dass Allah den Islam vollendet hat. Also, so lange der Milad nicht zur Lehre des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) gehört, kann es nicht zum Islam, den Allah vollendet und uns aufgefordert hat ihm nachzuleben, gehören. Das Leben nach dem Islam geschieht durch Folgen des Propheten.

Noch einmal: Wenn wir diese Aussage zur Sunna des Gesandten Allahs (salla Allahu alaihi wa salam) zurückführen, werden wir feststellen, dass weder der Prophet noch seine Gefährten den Milad gefeiert haben oder anderen empfohlen haben, dies zu tun. So wird klar, dass der Milad nicht zum Islam gehört. Im Gegenteil, es ist eine von den Neuerungen und blinden Nachahmungen der Feste der Schriftbesitzer (Juden und Christen).
Mit diesem Argument im Kopf wird es deutlich für jeden, der einen kleinen Einblick und Neigung zur Wahrheit und Gerechtigkeit hat, dass das Feiern des Geburtstags nichts mit dem Islam zu tun hat. Es ist im Gegenteil eine Bid’aa, vor der Allah und sein Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) nachdrücklich gewarnt haben.
Ein kluger Mensch lässt sich nicht in die Irre führen, obwohl es viele Menschen weltweit tun. Die Rechtleitung ist nicht immer mit der Mehrheit der Menschen, sondern bei der Klarheit der Schari’a. Dazu sagte Allah über die Juden und Christen:

„Und sie sagen: "Es wird niemand in das Paradies eintreten außer denen, die Juden sind oder Christen". Dies sind ihre Wunschvorstellungen. Sprich: "Bringt her Euren Beweis, wenn Ihr wahrhaft seid!“ [Sure Al-Bagara - 111]

Und Allah der Allmächtige sagt auch:

„Wenn Du den meisten derer gehorchen würdest, die auf Erden sind, werden sie Dich von Allahs Pfad abbringen. Sie folgen wahrlich nichts anderem als Wunschdenken und stellen nichts weiter an als Mutmaßungen.“ [Sure AI-An-Am - 116]

Viele von solchen Neuerungen sind meistens mit anderen Sünden verbunden, wie das Zusammenkommen von Frauen und Männern und Lieder mit verschiedenen Musikinstrumenten.
Öfter werden auch Rauschgifte, Betäubungsmittel und ähnliches genommen. Manchmal enthalten sie sogar das Gefährlichste im Islam, nämlich Schirk. Dies wird durch die Überbewertung des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) und andere Awlia (fromme Person) geschehen, durch Anbetung des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam), wenn man ihn um Hilfe bittet oder durch den Glauben, dass er das Verborgene weiß. Mit solchem Glauben macht man sich zum Ungläubigen. Es ist nachgewiesen, dass der Gesandte Allahs gesagt hat:

„Achtet auf die Übertreibung in der Religion. Die Juden und Christen sind dadurch zu Grunde gegangen.“

Er sagte auch:

„Übertreibt nicht mit mir, wie die Christen mit dem Sohn von Maria (Jesus). Ich bin nur ein Diener Allahs. Also sagt einfach Diener und Gesandter Allahs.“ [Bukhari]

Es ist seltsam, dass viele Leute an solchen Festen aktiv teilnehmen und sie heftig verteidigen, während sie sich nicht um die obligatorischen Pflichten, wie die täglichen und Freitaggebete, kümmern. Sie schämen sich weder dafür, dass sie dies tun, noch für die große Sünde. Zweifellos zeigt dies die Schwäche ihres Glaubens, ihrer kurzen Sicht und den dunklen tiefeingewurzelten Rost in ihren Herzen, der vom Schirk und Ungläubigkeit verursacht wird. Möge Allah uns und alle Muslime schützen. Es ist erstaunlich zu sehen, wie manche Leute glauben, dass der Prophet während der Milad-Zeremonie anwesend ist. Sie stehen sogar auf, um ihn zu begrüßen.
Das ist nicht nur eine Lüge, sondern auch eine gefährliche Form von Ignoranz. Der Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) hat selber gesagt, dass er vor dem Tag der Auferstehung weder aus seinem Grab herauskommt, noch jemanden treffen wird.
Im Gegenteil, er wird in seinem Grab bis zum Tage der Auferstehung bleiben, weil seine Seele bei Allah bleibt:

„Dann werdet Ihr später gewiss sterben. Dann werdet Ihr fürwahr am tag der Auferstehung wieder auferweckt“ [Sure al-Muuminun - 15-16]

Und der Prophet (salla Allahu allaihi wassalam) Sagte: 

„Ich bin der Erste der am Tag der Auferstehung vom Grab aufsteht und der erste Vermittler (am Tage der Auferstehung) und der Erste, der seine Vermittlung akzeptieren wird.“ [Bukhari]

Wie es die oben erwähnten Qur’an-Verse und Hadithe zeigen, kommen die Toten bis zum Tage der Auferstehung aus ihren Gräbern nicht heraus. Alle muslimischen Gelehrten sind sich darüber einig. Ein Muslim soll sich von solchen Sachen fernhalten und sich nicht einfach durch die Neuerungen und den Aberglauben, die von ignoranten Leuten erfunden sind, in die Irre führen lassen.
Das Segnen und Heil (Assalaatt und Salaam) auf den Propheten Muhammad (salla Allahu alaihi wa salam) zu schicken, ist eine von den bevorzugten und tugendhaften Taten, wie es der folgende Verse bestätigt:

„Wahrlich, Allah und Seine Engel segnen den Propheten. O die Ihr glaubt, bittet um Segen für ihn und wünscht ihm Frieden in völliger Ergebenheit.“ [Sure Al-Ahzab - 56]

Der Prophet (salla Allahu alaihi wassalam) sagte:

„Jeder der mich einmal segnet, wird von Allah zehnmal gesegnet.“ [Bukhari]

Es ist sogar vorgeschrieben, insbesondere am Ende jeden Gebetes. Die meisten Gelehrten sehen es nach jedem Gebet sogar als Pflicht an, nämlich während des letzten Taschahud. Es ist streng vorgeschrieben nach jedem Adhan beim Hören des Prophetennamens, am Freitag und der Nacht vor dem Freitag, wie es in mehreren Hadithen steht. Das ist, was ich bei dieser Gelegenheit erwähnen möchte.
Ich hoffe, dass es genügt, für jeden den Allah auf den geraden Weg führt.
Es ist traurig manche Muslime zu sehen, die Allah gehorchen und den Propheten sehr lieben, trotzdem solche Neuerungen organisieren.
Lasst uns diese Leute fragen: Wenn ihr zum Ahl-as-Sunnah gehört und den Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) folgt, hat er oder irgendeiner von seinen Gefährten oder Nachfolgern das gemacht? Oder ist das ganz einfach eine blinde Nachahmung, wie manche Feinde Allahs, Juden und Christen es tun? Wer den Propheten liebt, soll nicht seinen Geburtstag feiern, sondern er soll ihm folgen, an seine Lehre glauben, sich von dem, was er verboten hat, fernhalten und Allah in der Art und Weise, wie er es vorgeschrieben hat, dienen.
Die Liebe zum Propheten ((salla Allahu alaihi wa salam) wird auch gezeigt, wenn man den Segen auf ihn schickt, insbesondere wenn man seinen Namen hört und während des Gebetes.
Die Wahhabiya, wie der Autor es sagt, ist nicht die Erste, die sich gegen solche Neuerungen stellt. Das Grundprinzip der Wahhabiya ist es, an das Buch Allahs (Qur'an) und der Sunnah seines Gesandten (salla Allahu alaihi wa salam) festzuhalten, ihm und den rechtgeleiteten Nachfolgern zu folgen und dem, was die Gefährten des Propheten und die frommen Nachfolgern der Gefährten glauben und praktizieren.
Ihr Glaubenskenntnis ist:

- An dem Buch Allahs (Qur’an) und der Sunnah seines Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) festzuhalten.
- Ihm und seinen rechtgeleiteten Nachfolgern zu folgen.
- Zu glauben und zu praktizieren, was von den rechgeleiteten Vorgängern vorgeschlagen wurde und den Imamen (Gelehrten) des Lernen und Leitens, die fähig sind, islamische Gebote zu erlassen, die das Wissen von Allah betreffen. Dazu gehören auch die Attribute Allahs von Perfektion und Würde, wie es im Qur’an und der Sunnah des Propheten gezeigt und von den Gefährten aus vollem Herzen akzeptiert wurde.

Die Wahhabiyya glaubt an die Attribute Allahs, so wie sie überliefert wurden, ohne Änderung, Personifizierung, Beispiele und Verneinung. Sie hält sich an den Weg der Nachfolger vom Propheten (salla Allahu alaihi wa salam) Die Wahabiten (wie der Autor es sagt) glauben, dass das Fundament des Islam Zeugnis darüber ablegt, dass keiner außer Allah angebetet werden darf. Für sie ist dies die Wurzel des Islam und ebenso einer der wichtigen Teile. Sie sind sich auch der übereinstimmenden Meinung der Muslime bewusst, dass diese Wurzel Wissen, Anerkennung und Praxis benötigt. Daraus folgt, dass niemand berechtigt ist, verehrt zu werden außer dem Allmächtigen Allah, der überhaupt keinen Partner hat. Des weiteren folgt, dass die Ibada (Dienen wie Allah es vorgeschrieben hat) nur für Allah bestimmt ist. Allah hat die Menschen und Djinns geschaffen, die Propheten geschickt und die Bücher herabgesandt, damit die Ibada nur für ihn allein durchgeführt wird. Ferner ist die Ibada nicht nur die Unterwerfung und die Liebe, sondern auch die komplette Gehorsamkeit und die Hochachtung.
Der Islam ist die einzige Religion, die Allah vorgeschrieben hat und die durch die Propheten verbreitet wurde. Allah wird keine andere Religion als den Islam akzeptieren, sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Jemand der neben Allah jemanden anderen gehorcht, ist Musehrik (Polytheist).
Der Name gilt für jemanden der neben Allah jemanden anderen anbetet. Dasselbe gilt für jemanden der Allah nicht gehorcht, weil er vor seinem Schöpfer arrogant in bezug auf seine Verpflichtungen ist.
Allah der Allmächtige sagt:

„Wir haben fürwahr zu jeder Gemeinschaft einen Gesandten gesendet, (der dazu aufforderte): Dient Allah (allein) und meidet (bleibt fern von) den Taghut (alle falschen Gottheiten. Jeder der etwas von der Ibada für sich beansprucht).“ [Sure An-Nahl - 36]

Somit basiert die Gründung der Wahhabiya auf der Erfüllung der Überzeugung, dass Mohammad der Gesandte Allahs ist und das komplette Fernhalten von allen Neuerungen, Aberglauben und allem was gegen die Scharia ist.
Das ist was Scheikh Mohammad Ibn Abd-al-Wahab (möge Allah ihn segnen) glaubte und den Menschen zu glauben empfahl. Jemand der etwas anderes über ihn erzählt, was völlig unbegründet ist, hat nicht nur gelogen, sondern auch eine große Sünde begangen. Er wird ohne Zweifel bekommen, was Allah den Lügnern versprochen hat.
Der Scheikh (salla Allahu alaihi wa salam) hat in einer Reihe von Abhandlungen und Büchern in der Deklaration der Schahadat:
"La ilaha ill Allah" gezeigt, dass keinem die Ibadda zusteht, außer Allah dem Allmächtigen. Und diese Ibadda muss von allen Arten von Schirk, sei es klein oder groß, sauber sein. Jeder, der die Bücher und den Weg von Mohammad Ibn Abd-al-Wahab kennt, weiß, dass sein Weg sich von den Gefährten des Propheten und den frommen Nachkommen nicht unterscheidet.

Die Muslime sind verpflichtet zu folgen und nicht zu erneuern. Der Islam ist komplett und vollständig. Man braucht nichts hinzufügen zu dem was Allah und sein Prophet verordnet haben und Ahl-Suunah Wal-Djamaa, die Gefährten des Propheten (salla Allahu alaihi wa salam), die Nachkommen und ihre Nachfolger schon bekamen. Um die Geburtstagsfeier des Propheten zu verbieten, reicht schon aus, dass es eine Bid’aa (Neuerung) verbunden mit besonderen Liedern und Schirk ist.
Es ist eine Art der Ungehorsamkeit, wie der Prophet (salla Allahu alaihi wa salam) selbst es sagte:

„Seid von der Übertreibung in der Religion fern. Die Leute vor Euch (Christen und Juden) sind durch Übertreibung zugrunde gegangen.“

Noch einmal sagte er:

“Übertreibt nicht mit Eurem Lob auf mich, wie es die Christen mit dem Sohn von Myriam gemacht haben. Ich bin ein Diener. So sagt: "Knechte (Diener) und Gesandter Allahs“

Das ist, was ich über den oben genannten Artikel zeigen möchte.
Möge Allah uns und allen Muslimen helfen, den Islam zu verstehen, an dem Islam festzuhalten, der Sunnah zu folgen und uns von den Neuerungen fernzuhalten. Gewiss Allah ist großzügig und gutmütig.
Allahs Heil und Segen seien auf unseren Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gefährten.



-Islam Zentrum Münster-

 
   
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Der Glaube  
  Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek)  
Wissen  
  Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek)  
Die Gebetswaschung (WuduŽ)  
  Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek)  
Die rituelle Waschung (Ghusl)  
  `AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027]  
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