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Haditherklärung

Die Erklärung des Hadith "Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben..."

 

Abul-Abbas Abdullah ibn Abbas ibn Abdul-Muttalib (r.a.a.) erzählte, dass der Gesandte Allahs (s.a.w.s.) von seinem Herrn, dem Erhabenen, berichtete , dass Er (Allah) gesagt hat: (sinngemäß):

"Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben" Dann erklärte er dies:" Wer etwas Gutes beabsichtigt und es nicht umsetzt, dem hat Allah dies bei Sich als volle gute Tat angerechnet. Hat er es umgesetzt, dann rechnet Allah ihm dies bei sich als zehn gute Taten, bis siebenhundertfach und mehr, an. Und wer etwas Schlechtes beabsichtigt, es aber nicht umsetzt, dem wird dies als vollendete gute Tat bei Allah, dem Erhabenen, angerechnet. Hat er diese schlechte Tat jedoch ausgeführt, so rechnet Allah ihm dies als eine einzige schlechte Tat an" [Al-Bukhari und Muslim]

 

"Allah hat die guten und die schlechten Taten niedergeschrieben". Allahs Niederschrift von guten und schlechten Taten beinhaltet zwei Bedeutungen:

1. Erste Bedeutung: Ihre Niederschrift auf der wohlverwahrten Tafel, worauf Allah alles vorgeschrieben hat. Allah sagt:

"Alles was Wir erschaffen haben, haben Wir vorbestimmt" [al-Qamar: 49]

und sagte:

 "Alles, es mag klein sein oder groß, ist verzeichnet." [al-Qamar: 53]

Allah (s.w.t.) ließ die guten und die schlechten Taten auf die wohlverwahrten Tafel niederschreiben.

2. Zweite Bedeutung: Allahs Niederschrift der guten und schlechten Taten, wenn der Diener sie vollzieht. Dann lässt Allah sie, der Erhabene niederschreiben, und zwar gemäß Seiner Weisheit, Seiner Gerechtigkeit und Seiner Huld.

 

Diese sind zwei Arten der Niederschrift:

Eine Vorniederschrift, die nur Allah (s.w.t) kennt. Niemand von uns weiß, was Allah für ihn als Schlechtes oder als Gutes vorgeschrieben hat, bis es geschieht.

Eine Nachniederschrift: Wenn jemand eine Tat vollzieht, wird seine Tat gemäß der Weisheit, der Gerechtigkeit und der Huld Allahs.

"Dann erklärte er dies" der Prophet (a.s.w.s) hat erklärt, wie dies geschrieben wird: wenn einer beabsichtigt, eine gute Tat durchzuführen, die er nicht vollzieht, dem wird bei Allah eine vollendete gute Tat angerechnet.

Beispiel: Ein Mann beabsichtigt Gebetswaschen zu verrichten, machte es aber nicht und wendet sich davon ab. Dem wird eine vollendete gute Tat niedergeschrieben.
Er beabsichtigte zum Beispiel zu spenden und hat die Summe festgelegt, dann ändert er seine Absicht und gibt nicht mehr aus, ihm wird eine vollendete gute Tat gutgeschrieben.
Er beabsichtigte zwei raq'aa zu verrichten aber wendet sich davon ab und betete nicht. Ihm wird eine vollendete gute Tat angerechnet.

 

Man kann diese Frage stellen: Wie wird ihm eine vollendete gute Tat niedergeschrieben, obwohl er sie nicht vollzogen hat?

Die Antwort darauf ist: Die Huld Allahs ist sehr groß. Die Absicht, die aus ihm stammt, ist eine gute Tat, weil im Herzen immer eine oder mehrere Absichten sind, seien sie des Guten oder des Bösen. Wenn es beabsichtigt, etwas Gutes zu machen, wird die Absicht als gute Tat gutgeschrieben. Setzt er diese Absicht um, dann wird seine Tat um zehn bis siebenhundert vervielfacht angerechnet. Diese Belohnungsskala variiert je nach der Treue und dem Befolgen des Propheten (a.s.w.s). Je mehr man  bei seinen Taten zu Allah treu ist und je mehr man den Propheten bei den Anbetungsakten befolgt, desto vollkommener sind seine Gottesdienste und desto größer ist seine Belohnung.

Zu der schlechten Tat sagte der Prophet (s): "Und wer etwas Schlechtes beabsichtigt, es aber nicht durchführt, dem wird dies als vollendete gute Tat bei Allah, dem Erhabenen, angerechnet". Z.B., ein Mann, der vorhat zu stehlen, aber Allahs gedenkt, und sein Herz wird mit Allahs Furcht überfallen, so dass er sich von seiner Absicht abwendet. Ihm wird eine vollendete gute Tat dafür gutgeschrieben, weil er den Vollzug dieser Sünde wegen Allah unterließ, deswegen wird er dafür belohnt, wie dies in einem anderen Hadith bei Muslim erklärt wurde:

"Weil er sie Meinetwegen unterlassen hat" [Muslim]

Wenn er eine schlechte Tat vollzieht, wird sie als eine schlechte Tat und nicht mehr angerechnet weil Allah sagt:

"Wenn einer mit einer guten Tat (vor den Richter) kommt, wird ihm zehnmal so viel (als Lohn zuteil). Und wenn einer mit einer schlechten Tat kommt, wird ihm nur mit gleichviel vergolten. Und ihnen wird (dabei) nicht Unrecht getan." [al-An'am: 160]

In diesem Hadith steht fest, dass die Absicht berücksichtigt wird und dass die Absicht zu dem Guten führen kann.

Wenn einer beabsichtigt, etwas Schlimmes zu vollziehen und mit der Umsetzung anfängt, dann aber es nicht (aus irgendwelchem Grund) nicht kann, dem wird die schlechte Tat angerechnet, als ob er sie schon gemacht hat, wie beim Hadith, der über die zwei Muslime berichtet, die sich gegeneinander mit ihren Schwertern entgegneten:

"Wenn sich zwei Muslime mit ihren Schwertern entgegen kommen, dann gehen der Mörder und der Umgebrachte ins Feuer." Sie sagten: Oh Gesandter Allahs, das ist mit dem Mörder, aber warum der Umgebrachte? Er antwortete: "Weil er darauf bestanden hat, seinen Freund zu töten" " [Al-Bukhari]

 -Islam Zentrum Münster-

 
   
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Der Glaube  
  Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek)  
Wissen  
  Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek)  
Die Gebetswaschung (WuduŽ)  
  Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek)  
Die rituelle Waschung (Ghusl)  
  `AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027]  
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