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Wo ist Allah Žaza wa jal?

Wo ist Allah ´aza wa jal?



Diese Frage ist in Qur’ân und Sunnah eindeutig beantwortet worden: Allâh ist über den Himmeln über dem Thron. Er ist nicht überall und nicht eins mit der Schöpfung. Die Beweise dafür aus Qur’ân und Hadîth sind zahllos. Im Qur’ân wird gesagt, dass Allâh (t) hoch ist, d.h. über Seinen Dienern:

Al-An'am(6) Ayat Nummer: 18

وَهُوَ الْقَاهِرُ فَوْقَ عِبَادِهِ وَهُوَ الْحَكِيمُ الْخَبِيرُ

"Er ist Der, Der über Seine Diener Macht ausübt, und Er ist Allweise, Der wohl unterrichtet ist."

An-Nahl(16) Ayat Nummer: 50

يَخَافُونَ رَبَّهُم مِّن فَوْقِهِمْ وَيَفْعَلُونَ مَا يُؤْمَرُونَ

"Sie fürchten ihren Herrn über sich und tun, was ihnen befohlen wird."

Dinge kommen von ihm herab:

Al-Higr(15) Ayat Nummer: 9

إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ

"Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung herabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein."

Al-'Imran(3) Ayat Nummer: 7

هُوَ الَّذِيَ أَنزَلَ عَلَيْكَ الْكِتَابَ

"Er ist es, Der dir das Buch herabgesandt hat."

Das Wort, das für das „Herabsenden“ des Qur’ân verwendet wird, bezeichnet auch das Herabsenden von Regen, also eindeutig eine Sache, die von oben nach unten kommt.

Andere Ahadîth berichten, wie Allâh (t) Selbst herabsteigt, so z.B. in dem bekannten Hadîth:

„Unser Herr, der Segensreiche und Erhabene, kommt jede Nacht, wenn sie das letzte Drittel erreicht hat, zum untersten Himmel herab und fragt: „Wer ruft mich, so dass Ich ihn erhöre? Wer bittet mich, so dass Ich ihm gebe? Wer verlangt Vergebung von mir, so dass Ich ihm vergebe?““ (Al-Bukhâri, Muslim)

Auf welche Art und Weise Allah ta3ala allerdings herab kommt, darf ein Muslim sich nicht vorstellen oder hinterfragen. Wir glauben daran ohne es zu hinterfragen. Man sagt Allahu A3lam. Allah weiss es am besten. Weiter sagte er (a.s.s.):

„Allâh wird am Tag der Auferstehung zu Seinen Dienern herabkommen.“ (At-Tirmidhi)

Andere Dinge steigen zu Ihm auf:

„Zu Ihm steigt das gute Wort empor, ...“ (35:10)

„Die Engel und Jibrîl steigen zu Ihm auf in einem Tage, dessen Ausmaß 50.000 Jahre beträgt.“ (70:4)

„Damals sprach Allâh: ‚O Jesus, Ich will dich verscheiden lassen und will dich zu Mir erhöhen ...‘“ (3:55)

Wie können Dinge zu Allâh (t) aufsteigen und von ihm herabkommen, und wie kann Allâh (t) in den untersten Himmel herabkommen, wenn überall, wenn Er auf der Erde wie auch im Himmel, ist? Allâh befindet Sich, wie es nur Ihm gebührt über den Himmeln über Seinem Thron.

Ibn Mas’ûd (r.a.) sagte:

„Zwischen dem untersten Himmel und dem nächsten liegen 500 Jahre, genauso wie zwischen den übrigen fünf Himmel. Zwischen dem Kursi (ungefähr: Schemel) und dem Wasser liegen 500 Jahre. Der Thron ist auf dem Wasser und Allâh ist über dem Thron.“

Der Prophet (a.s.s.) sagte:

„Es gibt im Paradies 100 Stufen, die Allâh für die Muhajidîn, die auf Seinem Weg kämpfen, vorbereitet hat. Zwischen jeder Stufe ist eine Entfernung wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr Allâh, den Erhabenen, bittet, dann bittet um Al-Firdaus, denn sie befindet sich in der Mitte im höchsten Punkt, wo die Flüsse vom Paradies entspringen, und darüber ist der Thron des Allerbarmers.“ (Al-Bukhâri, Ahmad)

Hud(11) Ayat Nummer: 7

وَهُوَ الَّذِي خَلَق السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضَ فِي سِتَّةِ أَيَّامٍ وَكَانَ عَرْشُهُ عَلَى الْمَاء لِيَبْلُوَكُمْ أَيُّكُمْ أَحْسَنُ عَمَلاً وَلَئِن قُلْتَ إِنَّكُم مَّبْعُوثُونَ مِن بَعْدِ الْمَوْتِ لَيَقُولَنَّ الَّذِينَ كَفَرُواْ إِنْ هَـذَا إِلاَّ سِحْرٌ مُّبِينٌ

"Und Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf - und Sein Thron war auf dem Wasser -, damit Er prüfe, wer von euch die beste Tat begehe. Und wenn du sprichst: "Ihr werdet wahrlich nach dem Tode auferweckt werden", dann werden die Ungläubigen gewiß sagen: "Das ist nichts als offenkundige Zauberei.""

Zahlreiche Verse verdeutlichen, dass Allâh (t) Sich erhoben hat:

Sure 20 Vers 5

الرَّحْمَنُ عَلَى الْعَرْشِ اسْتَوَى

"(Er ist) der Allerbarmer, (Istawa) erhob sich über den Thron."

Al-A'raf(7) Ayat Nummer: 54

إِنَّ رَبَّكُمُ اللّهُ الَّذِي خَلَقَ السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضَ فِي سِتَّةِ أَيَّامٍ ثُمَّ اسْتَوَى عَلَى الْعَرْشِ يُغْشِي اللَّيْلَ النَّهَارَ يَطْلُبُهُ حَثِيثاً وَالشَّمْسَ وَالْقَمَرَ وَالنُّجُومَ مُسَخَّرَاتٍ بِأَمْرِهِ أَلاَ لَهُ الْخَلْقُ وَالأَمْرُ تَبَارَكَ اللّهُ رَبُّ الْعَالَمِينَ

"Seht, euer Herr ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, (und) Sich hierauf über den Thron (Istawa) erhob (in einer Art und Weise, die Seiner Majestät entspricht): Er läßt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr eilends folgt. Und (Er erschuf) die Sonne und den Mond und die Sterne, Seinem Befehl dienstbar. Wahrlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten."

Yunus(10) Ayat Nummer: 3

إِنَّ رَبَّكُمُ اللّهُ الَّذِي خَلَقَ السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضَ فِي سِتَّةِ أَيَّامٍ ثُمَّ اسْتَوَى عَلَى الْعَرْشِ يُدَبِّرُ الأَمْرَ مَا مِن شَفِيعٍ إِلاّ مِن بَعْدِ إِذْنِهِ ذَلِكُمُ اللّهُ رَبُّكُمْ فَاعْبُدُوهُ أَفَلاَ تَذَكَّرُونَ

"Wahrlich, euer Herr ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, (und) Sich hierauf über den Thron (Istawa) erhob (in einer Art und Weise, die Seiner Majestät entspricht): Er sorgt für alles. Es gibt keinen Fürsprecher, es sei denn mit Seiner Erlaubnis. Dies ist Allah, euer Herr, so betet Ihn an. Wollt ihr euch denn nicht ermahnen lassen?"

Ar-Ra'd(13) Ayat Nummer: 2

اللّهُ الَّذِي رَفَعَ السَّمَاوَاتِ بِغَيْرِ عَمَدٍ تَرَوْنَهَا ثُمَّ اسْتَوَى عَلَى الْعَرْشِ وَسَخَّرَ الشَّمْسَ وَالْقَمَرَ كُلٌّ يَجْرِي لأَجَلٍ مُّسَمًّى يُدَبِّرُ الأَمْرَ يُفَصِّلُ الآيَاتِ لَعَلَّكُم بِلِقَاء رَبِّكُمْ تُوقِنُونَ

"Allah ist es, Der die Himmel, die ihr sehen könnt, ohne Stützpfeiler emporgehoben hat. Dann erhob Er (swt.) Sich über dem Thron. Und Er machte (Sich) Sonne und Mond dienstbar; jedes (Gestirn) läuft seine Bahn in einer vorgezeichneten Frist. Er bestimmt alle Dinge. Er macht die Zeichen deutlich, auf daß ihr an die Begegnung mit eurem Herrn fest glauben möget."

Al-Furqan(25) Ayat Nummer: 59

الَّذِي خَلَقَ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضَ وَمَا بَيْنَهُمَا فِي سِتَّةِ أَيَّامٍ ثُمَّ اسْتَوَى عَلَى الْعَرْشِ

"Er, Der die Himmel und die Erde und das, was zwischen beiden ist, in sechs Tagen erschuf, (und) Sich hierauf über den Thron (Istawa) erhob (in einer Art und Weise, die Seiner Majestät entspricht)"

Das arabische Wort, was für „Über den Thron ERHOBEN“ benutzt wird, ist „Istiwa’“, was eindeutig das "ERHOBEN oder ÜBER SEIN" bezeichnet, so dass Allah subhanahu über dem Thron ist.
Istiwa’ bedeutet ganz klar, dass Allâh (t) über dem Thron ist.
Zu einer Magd sagte der Prophet (a.s.s.):

„Wo ist Allâh?“ Sie sagte: „Über den Himmeln (arab.: fi-s-samâ‘).“ Und er fragte: „Wer bin ich?“ Sie sagte: „Der Gesandte Allâhs.“ Der Prophet (a.s.s.) sagte daraufhin: „Befreie sie, sie ist eine Gläubige.“
(Muslim)

Im arabischen bedeutet die Redewendung: „Im Himmel (fi-s-samâ‘)“, dass eine Sache höher ist, oder oben. Alles was über einem ist. „Im Himmel“ bedeutet also nicht, dass der Himmel Allâh (t) enthält. Es bedeutet, dass Allâh (t) über der Schöpfung ist. Die Sahaba und die Gelehrten der ersten Generationen hatten genau dieses Verständnis.

Ibn Mas´ud sagte über Al Istiwa':

„Der Thron ist auf dem Wasser, und Allâh ist über dem Thron, und Er weiß über euch Bescheid.“ • Ibn Al-Mubârak sagte: „Wir sagen nicht wie die Jahmiyyah, dass Allâh auf der Erde ist, vielmehr hat Allah swt. sich über dem Thron erhoben.“

Sadqa sagte:

„Ich hörte Sulaimân at-Taimy sagen:

‚Wenn man mich fragte ‘Wo ist Allâh?’, so würde ich sagen: ‚Im Himmel.‘ Und wenn dann gefragt wird: ‚Wo war der Thron, bevor es den Himmel gab?‘, so würde ich sagen: ‚Auf dem Wasser.‘ Und wenn dann gefragt wird: ‚Wo war der Thron, bevor es das Wasser gab?‘. so würde ich sagen: ‚Ich weiß es nicht.‘“

Abdurrahmân al-Mahdi sagte:

„Niemand ist schlimmer unter den Leuten, die ihrer eigenen Laune folgen, als die Anhänger von Jahm. Ihr gesamter abgewichener Glaube dreht sich um ein Thema: ‚Es gibt niemanden über den Himmeln.‘ Ich glaube, bei Allâh, dass sie weder geheiratet werden sollten, noch sollten Muslime sie beerben, noch sollten sie von Muslimen beerbet werden.“

Wahab ibn Jarîr sagte:

„Hütet euch vor der Meinung von den Anhängers Jahm’s, denn sie versuchen die Leute zu überzeugen, dass es nichts über den Himmeln gibt. Ihre Behauptungen sind nur eine Offenbarung von Iblîs, und es ist Kufr.“

Muhammad ibn Yûsuf, einer der Lehrer von Al-Bukhâri, sagte:

„Der, der sagt, dass Allâh sich nicht über den Thron erhoben hat, ist ein Kâfir.“

Abu Bakr Muhammad at-Tamîmi sagte:

„Ich bete nicht hinter einer Person, die die Eigenschaften Allâhs leugnet und nicht glaubt, dass Allâh über Seinem Thron ist.“

Dies ist ebenso der einstimmige Glaube der vier Rechtsschulen und ihrer Anhänger:

• Abu Hanifa sagte:

"Wer auch immer sagt: "Ich weiss nicht, ob mein Herr über den Himmeln oder auf der Erde ist", der hat wahrlich Unglaube begangen. Genauso ergeht es dem, der sagt, dass Er über dem Thron ist, jedoch hinzufügt:"Und ich weiß nicht, ob der Thron über den Himmeln oder auf der Erde ist." (Al-Fiqh'ul Akbar auf Seite 302)

• Imâm Mâlik sagte:

„Allâh ist über den Himmeln, aber Sein Wissen umfaßt alles. Nichts kann Seinem Wissen entkommen.“

• Imâm Asch-Schâfi’i sagte:

„Mein Glaube ist der gleiche wie der Glaube der Muslime vor mir, nämlich das Glaubensbekenntnis: ‚Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allâh, dass Muhammad sein Gesandter ist, dass Allâh über dem Thron ist über den Himmeln. Er steigt hinab zum untersten Himmel wann immer Er will.“

• Als Imâm Ahmad ibn Hanbal gefragt wurde: „Ist Allâh über dem Thron, über den sieben Himmeln, separat von Seiner Schöpfung, und umfaßt Sein Wissen und Sein Macht alle Dinge überall?“, antwortete er:

„Natürlich, Er ist über dem Thron, und nichts kann Seinem Wissen entkommen.“

• Imâm Ibn Khuzaimah, ein Schüler von Asch-Schâfi’i, sagte:

„Wer leugnet, dass Allâh über dem Thron ist über Seinen sieben Himmeln, und dass er separat ist von Seiner Schöpfung, ist ein Kâfir. Solch eine Person muss zur Reue und zur Aufgabe seines (Fehl-) Glaubens aufgefordert werden. Anderenfalls muss er geköpft und auf eine Müllhalde geworfen werden, so dass weder Ahlu-l-Qiblah noch Ahlu-dh-Dhimmah vom faulen Gestank seines Kadavers belästigt werden.“

Die Zitate zeigen eindeutig den Glauben der früheren Muslime, nämlich, dass Sich Allâh (t) über dem Thron über den Himmeln befindet, und dass Er nicht eins ist mit Seiner Schöpfung. Und mehr als ein Gelehrter haben denjenigen zum Kâfir erklärt, der das Gegenteil behauptet.


2. Die Allgegenwart von Allâhs Wissen

Es gibt eine Anzahl von Qur’ânversen, deren Missinterpretation einige Muslime zu dem Irrglauben geführt hat, dass Allâh (t) überall ist und eins mit Seiner Schöpfung. Zum Beispiel:

„Er ist der Gott (Ilâh) im Himmel und der Gott (Ilâh) auf Erden, und Er ist der Allweise, der Allwissende.“ (43:84)

Das arabische Wort „Ilâh“ hat die Bedeutung „der, der angebetet wird“. So bedeutet der obige Vers:

„Er ist es, der im Himmel angebetet wird, und der auf Erden angebetet wird.“

Ilâh hat nicht die gleiche Bedeutung wie Allâh, wie einige von denen, die Allâhs Allgegenwart mit diesem Vers beweisen wollen, behaupten. Ilâh ist ein Adjektiv von Allâh (t). Die Präposition „Er“ am Anfang der Verses ist es, die sich ganz klar auf Allâh (t) bezieht. So wird die Bedeutung des Verses:

„Allâh ist es, der im Himmel angebetet wird, und der auf Erden angebetet wird.“

Diese Interpretation wird von bekannten Mufassirin bestätigt, wie z.B. Qatâdah, der über diesen Vers sagte:

„Er (Allâh) wird im Himmel und auf der Erde angebetet.“

Imâm al-Ajurri sagte genauso:

„Al-Ilâh ist der, der angebetet wird. Er (Allâh) wird angebetet im Himmel so wie Er auch auf der Erde angebetet wird.“

Ebenso mußte auch der folgende Vers zur Begründung eines Irrglaubens herhalten:

„Siehst du denn nicht, dass Allâh alles weiß, was in den Himmeln ist, und alles, was auf Erden ist? Keine geheime Unterhaltung zwischen dreien gibt es, bei der Er nicht vierter wäre, noch eine zwischen fünfen, bei der Er nicht sechster wäre, noch zwischen weniger oder mehr als diesen, ohne dass Er mit ihnen wäre. Dann wird Er ihnen am Tage der Auferstehung verkünden, was sie getan haben. Wahrlich, Allâh hat Wissen über alle Dinge.“ (58:7)

Wieder sagen einige, dass dieser Vers beweist, dass Allâh (t) überall ist. Ibn Kathir schreibt in Seinem Tafsir dazu:

„Das bedeutet, dass Allâh wohl vertraut mit ihren Äußerungen, Privatgesprächen und Gedanken ist.“

Al-Qurtûbi kommentiert:

„Er kennt und hört ihre geheimen Beratungen. Deutlich wird dies dadurch, dass der Anfang und Ende des Verses das Wissen von Allâh bestätigen.“ Al-Qâsimi macht es noch eindeutiger:

„Die Gelehrten unter den Gefährten des Propheten, die die Bedeutung des Qur’âns an ihre Nachfolger weitergaben, haben diesen Vers so verstanden, dass Allâh über dem Thron ist, aber Sein Wissen überall.“

So ist auch der folgende Vers zu verstehen:

„Und Er ist Allâh, in den Himmeln wie auch auf der Erde, Er kennt euer Verborgenes und Euer Verlautbares, und Er weiß, was ihr begeht.“ (6:3)

Allâh (t) ist in Seiner Schöpfung nicht in seiner Person anwesend, sondern mit Seinem Wissen. Er kennt die Umstände Seiner Geschöpfe, hört ihre Gespräche, sieht ihre Taten und leitet all ihre Angelegenheiten. Als Sufyan Ath-Thauri über den Versteil aus Suratu-l-Hadîd

„Und Er ist mit euch, wo immer ihr sein möget.“ (57:4)

gefragt wurde, antwortete er: „Sein Wissen.“ Allâh (t) Selbst erklärt ganz klar, was die Bedeutung von „Allâh ist mit dem-und-dem“ ist, als Er Mûsa und Hârûn, die sich fürchteten, zum Pharao zu gehen, antwortet:

„Fürchtet euch nicht; denn Ich bin mit euch beiden. Ich höre und Ich sehe.“ (20:46)

Allâh (t) ist mit Mûsa und Hârûn, da Er ihre Umstände, ihre Schwierigkeiten, Pharao und seine Heerscharen, sehr wohl kennt, da Er hört und sieht. An zahlreichen Stellen finden wir Aussagen, wie:

„Wahrlich, Allâh ist mit denen, die gottesfürchtig sind und Gutes tun.“ (16:128)

„Seid geduldig; wahrlich, Allâh ist mit den Geduldigen.“ (8:46)

„Wie oft hat nicht eine geringe Schar über eine große Schar gesiegt mit Allâhs Erlaubnis. Und Allâh ist mit den Geduldigen.“ (2:249)

Diese und ähnliche Verse dürfen nicht jemanden dazu verleiten, anzunehmen, Allâh (t) sei überall. Das würde dann konsequenterweise auch bedeuten, dass Er an allen schmutzigen Orten dieser Welt wäre, wie z.B. in der Toilette, in der Kanalisation, auf der Müllhalde, usw. Erhaben ist Er über das, was sie behaupten.

Die natürliche Veranlagung des Menschen läßt ihn wissen, dass Allâh (t) über ihm ist, nicht um ihn herum. Wenn der Mensch sich in schweren Notfällen an seinen Schöpfer wendet, schaut er instinktiv hilfesuchend zum Himmel, nicht in irgendeine andere Richtung. Wäre Allâh (t) überall, so könnte er auch genauso gut nach rechts oder nach unten schauen. Selbst Pharao, der einer der schlimmsten Kuffâr der Geschichte war, war sich dessen bewusst, als er sagte:

„O Hamam, baue mir einen Turm, so dass ich die Zugänge erreiche, die Zugänge zu den Himmeln, damit ich ihn sehen kann, den Gott Musas, und ich halte ihn wahrlich für einen Lügner.“ (40:36-37)

Selbst Pharao wusste, dass er Allâh (t) nicht irgendwo auf der Erde findet.

Wie kann jemand behaupten, dass Allâh (t) sich auf der Erde und innerhalb des Kosmos befindet, wo Allâh (t) Selbst sagt:

„Und sie haben Allâh nicht richtig nach Seinem Wert eingeschätzt. Und am Tage der Auferstehung wird die ganze Erde in Seinem Griff sein, und die Himmel werden in Seiner Rechten zusammengerollt sein.“ (39:67)

So soll denn jeder Muslim wissen, dass Sein Schöpfer sich über den Himmeln über dem Thron befindet, und alles, was davon abweicht, ist Irrglaube und Kufr, wie er von Ibn Jahm und seinen Anhängern verbreitet wurde.


Quelle: al-islaam.ch
 
   
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Der Glaube  
  Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek)  
Wissen  
  Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek)  
Die Gebetswaschung (WuduŽ)  
  Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek)  
Die rituelle Waschung (Ghusl)  
  `AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027]  
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