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Darf eine Frau in der Menstruationszeit den Quran rezitieren u.darf sie ihn anfassen? |
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Eine Frau wird durch die Menstruation oder Blutung nicht unrein
46. Frage:
Meine Frau hat entbunden und einer meiner Freunde hielt mich davon ab, mein Haus zu betreten und argumentierte, dass es nicht erlaubt sei zu essen, was eine Frau die von Wochenbettblutungen betroffen ist, vorbereitet hat. Sie wird als körperlich und praktisch unrein angesehen.
Ich hoffe, sie werden mir bei diesem Thema helfen. Was ich weiß, ist, dass einer Frau mit Wochenbettblutung nicht erlaubt ist, zu beten, fasten oder Quran zu lesen.
Antwort:
Eine Frau wird durch die Menstruation oder Wochenbettblutungen NICHT unrein. Man DARF mit ihr essen und man DARF auch körperlichen Kontakt mir ihr haben, wenn man die Vagina vermeidet.
Allerdings ist unerwünscht, Kontakt mit ihrem Körper vom Nabel bis zu den Knien zu haben. Dies hat den Hadith von Anas Radhiyallahuanh zur Grundlage, von dem Muslim berichtet: "Unter den Juden war es so: wenn eine Frau ihre Regel hatte, aßen sie nicht mit ihr. Der Gesandte Allahs Sas sagte:
"Macht alles mit ihnen [wie es euch gefällt, wie normal], außer Geschlechtsverkehr."
Imam Al Bukhary und Imam Muslim überlieferten auch von 'A'isha Radhiyallahuanha, die berichtete, dass der Prophet Sas ihr sagte, sie solle ein Lendentuch anziehen und dann hatte er körperlichen Kontakt mit ihr, während sie ihre Menstruation hatte.
Das Verbot während der Regel und den Wochenbettblutungen zu beten, fasten und Quran* zu lesen hat keinen Einfluss darauf mit ihr zu essen oder das zu essen, was sie bereitet hat.
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*Es ist einer menstruierenden Frau oder einer Frau mit Wochenbettblutungen nicht verboten, auswendig zu rezitieren, ohne den Quran tatsächlich zu berühren.
Das Ständige Komitee
Es ist zulässig für eine menstruierende Frau den Quran und Bücher mit Bittgebete zu rezitieren
Frage:
Ist es erlaubt für eine menstruierende Frau Bücher mit Bittgebeten am Tage von Arafah zu lesen, mit der Tatsache, dass dieses Buch Verse des Quran enthält?
Antwort:
Es ist kein Schaden darin, dass eine menstruierende oder eine auf Grund des Wochenbetts blutende Frau Bücher mit Bittgebeten, welche für die Riten der Pilgerfahrt verfasst wurden, liest. Tatsächlich ist nichts Falsches daran, wenn sie den Quran rezitiert, hinsichtlich der Korrekten Meinung. Es gibt keinen authentischen, klaren Text, welcher es einer menstruierenden oder an Wochenbett leidenden Frau verbietet den Quran zu rezitieren. Die Sache, welche berichtet wurde, befasst sich nur mit der sexuell unreinen Person, welche den Quran nicht rezitieren soll, während sie sexuell unrein ist. Dies basiert auf den Hadith von ‘Ali. Was die menstruierende oder die wegen Wochenbett blutende Frau betrifft, so gibt es den Hadith von Ibn ‘Umar, welcher aussagte:
„Weder die menstruierende Frau, noch die sexuell unreine Person darf irgendwas vom Quran rezitieren.“
Jedoch ist dieser schwach. Dies auf Grund dessen, dass er von den Überlieferungen des Islmail ibn Iyyash unter der Autorität der Leute von Hijaz ist und er schwach ist, wenn er von diesen überliefert. Jedoch kann sie aus dem Gedächtnis rezitieren, ohne den Quran anzufassen.
Was die sexuell unreine Person betrifft so soll sie weder vom Gedächtnis rezitieren, noch den mushaf berühren, bis sie ghusl vollzogen hat.
Der Unterschied der beiden ist, dass die Zeitspanne einer sexuell unreinen Person sehr kurz ist, da sie so unmittelbar nach dem Akt mit dem Partner ghusl vollziehen kann. Die Zeitspanne ist nicht groß und sie hat die Kontrolle über ihre Länge, da er den ghusl wann immer er will vollziehen kann. Auch wenn er kein Wasser finden kann, so kann er tayammum vollziehen und beten oder den Quran rezitieren.
Jedoch hat die menstruierende oder wegen Wochenbett blutende Frau keine Kontrolle über die Zeitspanne, solch eine Kontrolle ist in der Hand Allahs. Menstruation und Wochenbett Blutungen nehmen Tage ein. Deshalb ist es erlaubt für sie den Quran zu rezitieren, so dass sie nicht vergessen, was sie auswendig gelernt haben und sie nicht die Vorzüge des Rezitierens verlieren.
Es ist ebenfalls so, dass sie die Gesetze der Shariah aus dem Buche Allahs lernen können. Deshalb ist es noch eher zulässig für sie Bücher mit Bittgebeten zu lesen, welche Verse und Ahadith enthalten. Das sind die korrekte Ansicht und die korrekte Meinung, der Gelehrten –möge Allah ihnen Barmherzig sein- hinsichtlich dieses Punktes.
Sheikh Ibn Baz
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Menstruierende Frauen dürfen Qur'ankommentare lesen
53. Frage:
Ich lese ein paar Bücher mit Tafsir (Erklärung des Qur'an) wenn ich mich nicht im Zustand der Reinheit befinde, so wie während meiner monatlichen Regel. Gibt es da irgendeinen Schaden dabei? Ist es eine Sünde, dies zu tun? Bitte geben sie mir eine Fatwa, möge Allah -subhanehu wa ta3ala- sie belohnen.
Antwort:
Gemäß der stärksten Meinung der Gelehrten schadet es nicht, wenn eine menstruierende Frau oder eine Wöchnerin Bücher vom Tafsir liest, oder Qur'an rezitiert, ohne den Mushaf (ein Qur'anexemplar) tatsächlich zu berühren.
* Was die Person angeht, die dich Geschlechtsverkehr ihre "große Reinheit" verloren hat, darf sie keinerlei Quran rezitieren, bis sie Ghusl macht. Sie darf zwar Tafsir lesen, aber ohne die Quranverse zu rezitieren, die er enthält. Dies hat seine Grundlage in dem Hadith, in dem festgestellt wird, dass nicht den Propheten Sas davon abhalten konnte, Quran zu rezitieren, außer der Zustand wenn er durch Geschlechtsverkehr seine "große Reinheit" verloren hatte. In einem anderen Wortlaut des Hadith, den Ahmad mit einer guten Kette überliefert, sagte der Prophet Sas
"Was den durch Geschlechtsverkehr Verunreinigten betrifft, er darf nicht [rezitieren], nicht einmal eine Ayat."**
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* Die Frage, ob die menstruierende Frau ein Quranexemplar berühren darf, ist ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema, das hier nicht im Detail besprochen werden kann. Der interessierte Leser kann den Artikel des englischen Übersetzers The Codition of Tahara for Reciting / Touching
the Quran in Al Bascheer (Vol.7 No 6 March / April 1994 ) S.8_22 zur Rate ziehen.
** Schaikh bin Baz (r.) bestätigte, dass Ahmad diesen Hadith mit einer guten Kette überliefert hat. Trotzdem wurde der Hadith von Abdullah ibn Salima berichtet, der zum Ende seines Lebens hin senil geworden war. Manche Gelehrten akzeptieren diesen Hadith, während eine ganze Reihe anderer -vielleicht könnte man sie als strenger bezeichnen- diesen Hadith ablehnen. Desweiteren stellte Ibn Khuzaimah, der diesen Hadith akzeptierte, fest, dass der Hadith einer Person im Zustand der Unreinheit nicht verbietet, Quran zu rezitieren. Mehr Details Hierzu in The Codition of Tahara for Reciting / Touching
the Quran in Al Bascheer (Vol.7 No 6 March / April 1994 ) S.9-14
Schaikh bin Baz |
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Der Glaube |
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Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek) |
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Wissen |
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Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek) |
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Die Gebetswaschung (WuduŽ) |
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Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek) |
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Die rituelle Waschung (Ghusl) |
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`AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027] |
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