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Was ist das Urteil darüber, die Augen im Gebet zu schließen?

Was ist das Urteil darüber, die Augen im Gebet zu schließen?



Frage:

Was ist das Urteil darüber, die Augen im Gebet zu schließen?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Die Gelehrten sind sich einig, dass es makrooh (verpöhnt) ist die Augen ohne Grund im Gebet zu schließen. Der Autor von Al-Rawd hat angegeben, dass es makrooh ist, weil die Juden es so machen. (Al Rawd Al Murabba, 1/95). Die Autoren von Manaar Al-Sabeel und Al-Kaafi gaben das gleiche an und fügten noch hinzu, dass es so aussieht als ob die Person schlafen würde. (Manaar Al Sabeel, 1/66; Al Kaafi 1/285). Der Autor von Al-Iqnaa’ gab an, dass es makrooh ist, außer es gibt einen Grund, wie wenn man sich davor fürchtet, etwas zu sehen, was man während des Gebets nicht sehen sollte, wie z.B eine Sklavin, Ehefrau, oder eine Nichtmahram Frau, nackt. Der Autor von Al Mughni sagt das gleiche.(Al Iqnaa’, 1/127; Al Mughni, 2/30).

Der Autor von Tuhfat Al Mulook sagte, dass es makrooh ist, ohne Diskussion, wenn es keine Notwendigkeit dafür gibt. (Tufhat Al Mulook, 1/84). Al Kaasaani sagte: Es ist makrooh, weil es gegen die Sunna geht, welche uns beibringt die Blicke auf den Platz der Niederwerfung zu richten und weil alle Fähigkeiten einer Person eine Rolle in der Anbetung spielen, einschließlich die Augen. (Badaa’i Al Sanaa’i, 1/503). Der Autor von Maraaqi Al Falah gab an, dass es makrooh ist, außer es wurde für einen bestimmten Zweck getan. Er sagte, dass das Zuschließen der Augen in manchen Fällen besser ist, als zu gucken. (Maraaqi Al Falaah, 1/343).

Imam Al ‘Izz ibn ‘Abd As Salaam sagte in seiner Fatwa, dass es erlaubt ist, falls notwendig, wenn es dem Betenden hilft sich mehr auf das Gebet zu konzentrieren. Ibnul Qayyim sagt in Zaad Al Ma’aad, dass wenn jemand sich dadurch mehr auf das Gebet konzentrieren kann, dann ist es besser sie zu schließen. Wenn er sich mehr auf das Gebet konzentrieren kann, indem er die Augen schließt, weil in seiner Umgebung Dinge sind, die ihn vom Gebet ablenken, wie Verzierungen und Dekorationen, dann ist es überhaupt nicht Makrooh und die Ansicht in dieser Sache ist, dass das Zuschließen der Augen Mustahab/wünschenswert für ihn ist. Das kommt näher an die Ziele und Prinzipien der Shari’a, als zu sagen, dass es makrooh ist. (Zaad Al Ma’ad, 1/283)

Und Allah weiß es am besten

Sheikh Salih Al Munajjid


http://salafiyya.wordpress.com/2008/04/1...schliesen/




Dazu noch:

Man sollte eindeutig aber die Augen nicht im Gebet schließen, wenn man denkt, dass es der Konzentration mehr dient. Denn Sheich al-Islam Al-Asqalani rahimullah sagt, dass der Hadith, wo Muhammad salla-llahu alleyhi wa salam sagt, dass es verboten ist seinen Blick von der Sugudstelle zu entfernen, auch das Schließen der Augen gemeint ist. Denn mit dem Schließen der Augen wendest du somit deinen Blick von der Stelle der Niederwerfung. Das kann das Gebet sogar ungültig machen.

Aber es ist eine andere Sache, wenn eine Frau oder ein Hund vorbeilaufen, dass man dann die Augen schließen darf.
Wäre es erlaubt, die Augen im Gebet zu schließen, weil Dekorationen ablenken,
hätte Muhammad salla-llahu alleyhi wa salam nicht zu Aischa gesagt, sie soll das Bild wegnehmen. 

Anas berichtete: "'A'ischa besaß einen Vorhang mit Bildern, mit dem sie einen Teil ihrer Wohnung abschirmte. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte zu ihr:»Beseitige diesen deinen Vorhang denn seine Bilder hören nicht auf, mich im Gebet abzulenken. «"

[Sahih Al-Bukhari Nr. 0374

Warum schließt er nicht einfach seine Augen? Nein er sorgte dafür, dass die Sache, die ihn ablenkte beseitigt wird.

In einem anderen Hadith aus Sahih al-Bukhari, trug A´ischa Gebetskleidung mit Muster, A´ischa betrachtete diese Muster während des Gebets. 
Was machte sie dann? Schloss sie ihre Augen, um Konzentration zu gewinnen? Nein, tat sie nicht, beim nächsten Mal zog sie einfach keine Gebetskleidung mehr mit Muster. 

Also lasst es einfach inshaAllah.
Alhamdulilah, dass wir unsere Gelehrten haben, aber blind Befolgen ohne Beweise geht auch nicht.
Vergesst nicht, dass Muhammad salla-llahu alleyhi wa salam sagte:

Von Abu Nagih Al-Irbad Ibn Sariya, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, hielt uns eine ermahnende Ansprache, von der die Herzen mit Furcht erfüllt wurden und die Augen Tränen vergossen. So sagten wir: " O Gesadnter Allahs, dies ist wie eine Abschiedspredigt. Rate uns darum." Er sagte: " Ich rate euch zur Gottesfurcht Allahs gegenüber, dem Mächtigen und Erhabenen, und zum Hören und Gehorchen, selbst wenn ein Knecht über euch zum Befehlshaber eingesetzt ist. Wer von euch lange am Leben ist, der wird viel Meinungsverschiedenheiten sehen. so haltet euch an meine Sunna und an die Sunna der rechtgeleiteten, rechtschaffenen NAchfolger. Beißt mir den Zähnen darauf. Hütet euch vor den neuen Dingen (in Glaubensfragen); denn jede neue Sache ist eine Neuerung, und jede Neuerung ist ein Irregehen und jedes Irregehen führt ins Höllenfeuer"
(At-Tirmidhi, Abu Dawud) 

SubhanAllah, und was haben wir heute, fast nur noch Meinungsverschiedenheiten subhanAllah. Wir dürfen nicht jemanden blind befolgen, sondern müssen nach der Wahrheit suchen, dass was uns Muhhammad salla-llahu alleyhi wa salam befohlen hat und von den Sahabi und den Tabi3in. Mit einer Meinung gelesen ist es nicht getan.


Möge Allah ta3ala uns zu den Menschen des Paradies gehören lassen. Amin.

Wa alaikum asalam wa rahmatulahi wa barakatu.

 
   
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Der Glaube  
  Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Der Islam wurde auf fünf (Tragpfeilern) gebaut: dem Zeugnis, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muham-mad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakah, dem Hadsch (Pilgerfahrt) und dem Fasten im (Monat) Ramadan.“ (Sahih Al-Bucharyy Nr. 8 Islamische Bibliothek)  
Wissen  
  Anas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Macht es leicht und erschwert nicht bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.“ (Zur Verdeutlichung der übersetzung wird der Text mit einigen Hilfssätzen zwischen Klammern wie folgt versehen: „Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr) bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab.“ ) ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 69] Islamische Bobliothek)  
Die Gebetswaschung (WuduŽ)  
  Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch zu seiner Frau geht und mit ihr den Geschlechtsverkehr begehrt, soll er dabei sagen: „Im Namen Allahs! O Allah, halte uns von dem Schaitan fern, und halte den Schaitan von dem fern, was Du uns beschert hast.“ War es vorherbestimmt, dass aus dieser Vereinigung ein Kind gezeugt wird, so wird ihm kein Schaden geschehen.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 135] Islamische Bibliothek)  
Die rituelle Waschung (Ghusl)  
  `AŽischa berichtete: „Wenn sich eine (von uns Frauen) im Dschnabah -Zustand befand, nahm sie mit ihren beiden Händen Wasser und goß es jeweils dreimal auf ihren Kopf, alsdann auf ihre rechte Seite und anschließend auf ihre linke Seite.“ ([Sahih Al-Bucharyy Nr. 027]  
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